KT Brandschutz silber

Brandschutzfarbe

Die Kematherm – Brandschutzfarbbeschichtung sind alle Maßnahmen, die im Vorfeld getroffen werden, um einer Entstehung und Ausbreitung von Bränden durch bauliche Maßnahmen zu verhindern.

KT Brandschutz silber

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Die Kematherm – Brandschutzfarbbeschichtung sind alle Maßnahmen, die im Vorfeld getroffen werden, um einer Entstehung und Ausbreitung von Bränden durch bauliche Maßnahmen zu verhindern.

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Brandschutzfarbbeschichtung R30 bis R90
auf Stahlbauteilen

Die dämmschichtbildene Brandschutzfarbe schützt Stahlbauteile im Innen- und Außenbereich in den Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90 gemäß DIN 4102 bzw. R30, R60 und R90 nach DIN EN 13381/8 (DIN EN 13501). Im Brandfall verlieren ungeschützte Stahlbauteile Ihre Tragfähigkeit ab einer Temperatur von 550°C.

Der sonst so massive Stahl beginnt sich in Folge dieser Erwärmung zu verformen und führt zwangsläufig zum Einsturz des gesamten Gebäudes. Unisolierte Stahltragwerke erreichen diese Temperatur im Brandfall je nach Brandlast bereits nach etwa 5 bis 10 Minuten.

Die Kematherm Brandschutz Farbbeschichtungen sind Anstrichmaterialien, die sich in ihrer Oberflächenoptik nicht wesentlich von anderen Farbanstrichen unterscheiden. Auch sie werden mit Pinsel, Rolle oder im Airless-Spritzverfahren aufgetragen. Im Brandfall schützen sie nicht nur Stahlkonstruktionen vor dem konstruktiven Versagen.

Die Brandschutzwirkung beruht auf einer gegen Wärme isolierenden Schaumschicht (stabiler Kohlenstoffschaum), die sich bei Temperaturen ab 200 °C entwickelt und die beschichteten Bauteile für einen in den Produktzulassungen definierten Zeitraum vor Überhitzung, Entzündung und schließlich vor Verlust ihrer konstruktiven Tragfähigkeit bewahrt. In diesem Zeitfenster können Menschen und materielle Werte aus den mit Brandschutzbeschichtungen ausgestatteten Bauwerken gerettet werden.

Im Brandfall verlieren ungeschützte Stahlbauteile bei einer Temperatureinwirkung von ca. 500 °C bereits nach 5 bis 10 Minuten die erforderliche Tragfähigkeit. Die konstruktiven Stahlbauteile beginnen sich durch die bei einem Brand entstehende Hitze zu verformen und ein Gebäudeeinsturz ist ohne zusätzliche Maßnahmen vorprogrammiert. Brandschutzbeschichtungen (Brandschutzfarben) haben die Aufgabe, zu verhindern, dass Stahlbauteile die kritische Stahltemperatur von 500°C erreichen, bei der die Streckgrenze des Stahls auf die im Bauteil vorhandene Spannung absinkt.

Je höher ein Gebäude, desto länger muss das Tragwerk den Flammen trotzen können. Im Brandfall sorgen Brandschutzanstriche dafür, dass Zeit zur Evakuierung von Mensch und Tier und zur Löschung geschaffen wird. Brandschutzbeschichtung verhindert für eine definierte Zeit die Überhitzung, Entzündung und Verlust der Tragfähigkeit von Bauteilen.

Brandschutz-Beschichtungssysteme für Stahl werden für den Innen- und Außenbereich, je nach Einsatzort auf Wasser- oder Lösemittelbasis, für offene und geschlossene, korrosionsgeschützte und verzinkte Profile angeboten. Im Brandfall schäumt (intumesziert) der Dämmschichtbildner auf. Die Feuerwiderstandsklasse wird erreicht, indem dieser Schaum den Wärmedurchgang verzögert.

Die Produkte für den Beschichtungsaufbau, bestehend aus Korrosionsschutz (Grundierung), Brandschutzbeschichtung (Dämmschichtbildner) und Deckanstrich (Überzugslack), müssen entsprechend der aktuell gültigen Zulassung verarbeitet werden.

Sie decken nach der DIN 4102 die Feuerwiderstandsklassen von F 30 bis F 90 und nach der DIN EN 13501 von R 15 bis R 180 ab. Im Brandfall schäumt der Dämmschichtbildner auf. Die Feuerwiderstandsklasse wird erreicht, indem dieser Schaum den Wärmedurchgang verzögert. Die Produkte für den Beschichtungsaufbau, bestehend aus Korrosionsschutz (Grundierung), Brandschutzbeschichtung (Dämmschichtbildner) und Deckanstrich, müssen zulassungskonform angewendet werden.

Brandschutzbeschichtungen müssen wegen ihres geringen Eigengewichts weder bei der statischen Berechnung berücksichtigt werden, noch bedürfen sie einer aufwendigen Wartung. Da die Überzugslacke zusätzlich zum Brandschutz auch einen Korrosionsschutz bieten, tragen sie maßgeblich zum Werterhalt des Bauwerks bei.

Die Kematherm Brandschutzbeschichtungen sind technische Anstrichsysteme, die erst im Brandfall ihre Sicherheitskompetenz zeigen und Stahlkonstruktionen vor dem Verlust ihrer Tragfähigkeit schützen. Ihre Schutzfunktion ist in Brandprüfungen in einem Materialprüfamt nachgewiesen worden und durch eine Europäische Technische Bewertung (ETA) und eine allgemeine Bauartengenehmigung (aBG) bestätigt. Anders als bei konventionellen Anstrichen gibt es keine einheitliche Vorgabe für die zu applizierende Schichtdicke. Diese richtet sich vielmehr neben der geforderten Feuerwiderstandsklasse nach Profilart und Profilfaktor (U/A m –1 ) der zu schützenden Stahlkonstruktion. Das bedeutet, je filigraner die Stahlbauteile und je länger die geforderte Feuerwiderstandsdauer, desto mehr Brandschutz-Beschichtung muss aufgetragen werden. Die in den Europäischen Technischen Bewertungen angegebenen Mindestwerte für die Trockenschichtdicken (TSD) in Abhängigkeit von der geforderten Feuerwiderstandsklasse liegen somit zwischen 150 µm und 7.000 µm.

Im Vergleich hierzu haben Autolackierungen gleichbleibend nur eine Dicke von ca. 80 μm.

Die Brandschutzbeschichtung wird profilfolgend aufgetragen. Da sie wie ein Anstrich behandelt wird, kann sie im Streich-, Roll- oder im Airless-Spritzverfahren aufgebracht werden. Entsprechend der gewählten oder auch konstruktiv vorgegebenen Applikationstechnik gibt es nicht unerhebliche Unterschiede in der Struktur der Oberfläche des fertigen Systemanstrichs.

Die Beschichtungsmaßnahmen der Stahlbauteile sind je nach Wahl des Brandschutzbeschichtungssystem sowohl auf der Baustelle als auch in der Werkstatt möglich. Letzteres erfordert aber erhöhte Aufmerksamkeit, sollte kein 2K-Beschichtungssystem zum Einsatz gekommen sein, beim Transport und bei der Montage der beschichteten Bauteile.

Die Deckschicht, ein 1K- oder 2K-Überzugslack, wird erst nach dem Durchtrocknen der Brandschutzbeschichtung aufgebracht. Sie schützt den Dämmschichtbildner und ist in sämtlichen RAL-, DB-, NCS-Farbtönen oder nach individuellem Farbmuster lieferbar. Für die abschließende Beurteilung der zulassungskonformen Ausführung einer Brandschutzbeschichtung sind das Einhalten der vorgeschriebenen TSD und die in Zulassung und technischen Merkblättern des Herstellers enthaltenen Verarbeitungsvorgaben wichtig, insbesondere die Einhaltung der Trocknungszeiten.

Mehrere Schichten für den perfekten Schutz Brandschutzbeschichtungen bestehen aus zwei oder drei perfekt aufeinander abgestimmten  Schichten. Die zu einem Brandschutzsystem zusammengehörigen Produkte sind in der jeweiligen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ), der europäischen Zulassung (ETA) oder der Zulassung im Einzelfall festgeschrieben.

1. Grundierung

Die Grundbeschichtung dient vorwiegend dem Korrosionsschutz und als Haftgrund für die dämmschichtbildende Schicht.

2. Dämmschichtbildner

Der Dämmschichtbildner stellt den Kern des Beschichtungssystems dar. Die aufgetragene Schicht gewährleistet im Brandfall die lange Tragfähigkeit des Bauteils. Die notwendige

Schichtdicke ist abhängig von der Art und Auslastung der Bauteile und von der geforderten Feuerwiderstandszeit.

3. Deckbeschichtung

Die abschließende Deckbeschichtung dient der Farbgebung und dem Schutz des Dämmschichtbildners gegen Bewitterung und mechanische Einflüsse. Auf Wunsch kann für Innenräume ein zweischichtiges System gewählt werden, bei dem die Deckbeschichtung entfällt.

Inhaltsstoffe

Brandschutzanstriche sind lösemittelfreie, lösemittelhaltige oder wasserbasierte Beschichtungsstoffe. Letztere werden vorwiegend in Innenräumen mit erhöhten Anforderungen an die Raumluftqualität verwendet. Als Bindemittel werden thermoplastische organische Systeme verwendet – in der Regel auf Basis von Vinylacetaten, Acrylaten oder Epoxiden. Diesen werden aktive Stoffe beigemengt, die bei einem Brand zu einem isolierenden „Kohleschaum“ reagieren.

Die Farbgebung, insbesondere der Deckschicht, wird über beigefügte Pigmente erzielt.

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Beschichtung

Dämmschichtbildende Brandschutzbeschichtungen (Brandschutzfarben) haben daher die Aufgabe, zu verhindern, dass Stahlbauteile diese kritische Temperatur erreichen, bei der die Streckgrenze des Stahls auf die im Bauteil vorhandene Spannung absinkt.

Die Brandschutzbeschichtung (Brandschutzfarbe) besteht aus einer zugelassenen Grundierung, der dämmschichtbildenden Brandschutzbeschichtung (Brandschutzfarbe) und einer zugelassenen Deckbeschichtung (Decklack).

Farbtöne:

Überzugslack (Decklack) in RAL- und NCS-Farbtönen lieferbar.

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