Trapezkonstruktionen

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Brandschutzputz an Trapez­profildeckenkonstruktionen

Für die brandschutztechnische Ertüchtigung von Trapezblechdächer mit und ohne Wärmedämmung ist der mineralische Brandschutzputz auf Grundlage der geringen Rohdichte eine äußerst wirtschaftliche und statisch problemlösende Ausführungsvariante.

Der Kematherm-Brandschutzputz ist ein sehr leichter Mineralfaser-Spritzputz, der als brandschutztechnisch hochwirksame Beschichtung von Trapezblechkonstruktionen entwickelt wurde. Darüber hinaus besitzt der Mineralfaserputz sehr gute Dämm-, Akustik und Schallschutzeigenschaften.  Der Spritzputz ist ein werkseitig flockig aufbereitetes trockenes Gemisch aus Schlackewollefasern, halbsynthetischen hydraulischen Bindemitteln und speziell auf den Anwendungszweck abgestimmten Aditiven. Auf die Trapezdeckenkonstruktion wird vor dem Spritzvorgang eine Haftgrundierung aufgetragen. Der Mineralfaser-Spritzputz erreicht mit nur geringen Schichtdicken hohe Feuerwiderstandswerte von  F-30 bis F-180 und ist national sowie europäisch zugelassen.

Zur Ermittlung der erforderlichen Mindestputzdicken der Putzbekleidung ist gemäß Zulassung anzumerken, dass je nach Anforderung „Trapezblech mit Aufbeton“ oder „Trapezblech mit Wärmedämmung“ gesondert zu berechnen ist. Die Mindestauftragsstärke beträgt 10 mm für die Feuerwiderstandsklasse F-30, die maximale Auftragsstärke beträgt 55 mm für F-180.

Trapezblechdächer

1. Profilfolgend

2. Auf Streckmetall (glatte Oberfläche)

Weitere Informationen

Der Untergrund muss fest sein; Anstriche müssen aus verseifungsfreien Farben bestehen. Außerdem müssen Anstriche fest, fett- und rußfrei sein. Vor dem Aufspritzen des Brandschutzmaterials muss ein Haftgrund (gem. Zulassung) auf die vorbereitende Trapezfläche aufgebracht werden. Bei sehr schlechten Untergründen sollte Streckmetall als Haftbrücke angedübelt werden. Der Brandschutzputz darf nach dem Aufbringen durch Anrollen oder Andrücken gem. Zulassung mit geeigneten Werkzeugen nachgearbeitet werden. Die Abrechnung erfolgt nach abgewickelter Putzfläche. Bei Sichtflächen kann zusätzlich eine feinporige Oberflächenstruktur hergestellt werden.

Systemgeeignete Oberflächenverfestiger erhöhen die Abriebfestigkeit, der Einsatz zusätzlicher Farbbeschichtungen erfüllt erhöhte optische Anforderungen und mechanische Beanspruchungen an die Oberflächen. Durch genannte Maßnahmen ist bei Mineralfaserputzen ein Faserabrieb durch Luftzirkulation ausgeschlossen.

Brandschutzputzsysteme dürfen nur von Fachbetrieben verarbeitet werden, die über die notwendige Fachkenntnis verfügen und vom Hersteller autorisiert sind. Eine gültige Verarbeiterbescheinigung und Referenzen sind beizufügen.

Die in den Mineralfaserputzen enthaltenen Mineralfasern sind gem. Zertifikat des Fraunhofer-Instituts biolöslich und gesundheitlich unbedenklich.

Material:

  • Daussan – Putzsysteme
  • HBT – Putzsysteme
  • Promat – Putzsysteme

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